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Die Uzin Utz AG,
Ulm, führend in der Entwicklung und
Herstellung von chemischen
Systemprodukten und Komplettanbieter für
die Fußbodentechnik sowie für Maschinen
zur Bodenbearbeitung, bleibt auch im
Geschäftsjahr 2007 auf Erfolgskurs und
konnte konzernweit weiter Boden gut
machen. Trotz wieder schwierigerer
Märkte, insbesondere in Deutschland, wo
die Baukonjunktur eher leicht eintrübte,
ist dies deutlich gelungen: Ergebnisse
konnten gesteigert, profitable
Marktanteile hinzugewonnen und die
Positionen in den Märkten nochmals
ausgebaut werden.
Der Umsatz im Konzern stieg um rund 9
Prozent von 152,1 Mio. Euro auf rund
166,1 Mio. Euro. Das EBIT stieg um 4,6
Prozent auf 13,8 Mio. Euro nach 13,2
Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des
Konzerns stieg um rund 6 Prozent von
11,3 auf 12,0 Mio. Euro.
Der Konsolidierungskreis wurde nach
verschiedenen Akquisitionen sowie dem
Ausbau der Gesellschaft in den USA
prägnant erweitert.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der
Hauptver-sammlung vorschlagen, wie im
Vorjahr, eine Dividende von 0,90 Euro je
Aktie auszuschütten.
Nach Aussage von Dr. H. Werner Utz,
Vorstandsvorsitzen-der und Hauptaktionär
der Uzin Utz AG, war 2007 für die Uzin
Utz Gruppe nicht nur auf Grund der
Erfolge im Markt ein strategisch
bedeutsames Jahr. „Eine grundsätzliche
Erkenntnis ist für uns, dass wir nicht
nur erfolgreich neue Marken schaffen und
aufbauen können, sondern auch durch die
Zusammenführung von Kompetenzbereichen
erfolgreich Wachstum generieren. Unser
Akquisitionskonzept, durch sinnvolle
Zukäufe das Kerngeschäft zu stärken und
unseren Systemgedanken konsequent
fortzuführen, haben wir erfolgreich
umgesetzt und wir werden dies auch
weiterhin beibehalten.“ Trotz der
tendenziell wieder leicht rückläufi-gen
Entwicklung im bauwirtschaftlichen
Umfeld, auch in Deutschland, habe das
Unternehmen dennoch zulegen können.
Getragen werde die Zuversicht für
weiteres Wachstum vor allem durch den
unverändert guten Wirtschaftsbau und die
hohe Zahl der Renovierungen.
Thomas Müllerschön, im Vorstand
verantwortlich für die Bereiche Vertrieb
und Finanzen, sagte: „Wir haben unsere
Position im hart umkämpften Marktumfeld
behauptet und stehen heute als
leistungsfähige Unternehmensgruppe auf
dem internationalen Spielfeld. Zudem
haben wir auch in 2007 erneut unter
Beweis gestellt, dass wir organisch wie
anorganisch wachsen können. Unsere
hochgesteckten Wachstumsziele werden
allerdings die nächsten Jahre nur mit
überproportionalem internationalem
Wachstum zu erreichen sein. Deshalb ist
es uns wichtig, mit zusätzlichen
Aktivitäten den Ausbau unserer
Exportmärkte weiter zu forcieren. “
Im Geschäftsjahr 2007 stieg der
Konzernumsatz um rund 9 Prozent von im
Vorjahr 152,1 Mio. Euro auf rund 166,1
Mio. Euro. Damit ist die Uzin Utz Gruppe
erneut deutlich stärker gewachsen als
der Markt und konnte vor dem Hintergrund
des anhaltend straffen Wettbewerbs
weiter Marktanteile ausbauen. Auch der
Umsatz in Deutschland stieg im zweiten
Jahr in Folge deutlich um knapp 8
Prozent von 53,3 Mio. Euro auf rund 57,4
Mio. Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz
stieg im Konzern von 82,6 auf 92,0 Mio.
Euro und lag dabei leicht erhöht bei
hohen 55 Prozent (Vorjahr: 54).
Besonders erfreulich entwickelten sich
nach den Worten von Thomas Müllerschön
neben der Uzin Utz AG und der deutschen
JP Coatings GmbH vor allem die
Gesellschaften in der Schweiz, in
Frankreich, den Niederlanden und Polen
sowie die neukonsolidierten
Gesellschaften, die mit 3,9 Mio. Euro
zum Erfolg beitrugen. Hier bestätige
sich unter anderem auch die Strategie
der internationalen Aufstellung.
In Deutschland steigerte die Uzin Utz
Gruppe ihren Umsatz von 69,5 auf 74,1
Mio. Euro – ein Plus von 7 Prozent. Die
Uzin Utz Gruppe wertet dies gegenüber
der bauwirtschaft-lichen Entwicklung als
Bestätigung für die operative und
strategische Stärke des Unternehmens.
Erfreulich – vor dem Hintergrund
umfangreicher Investi-tionen – gestaltete
sich das Ergebnis vor Steuern, das
erneut gestiegen ist, um rund 6 Prozent
auf 12,0 Mio. Euro nach 11,3 Mio. Euro
im Vorjahreszeitraum. Ähnlich positiv
entwickelte sich das Ergebnis nach
Steuern, das rund 8,6 Mio. Euro
(Vorjahr: 8,3) erreicht.
Nach einem investitionsreichen Jahr
in neue Marken und Märkte, wie dem
Aufbau des amerikanischen Marktes, der
neuen Produktmarke codex, der Dachmarke
UFLOOR Systems beziehungsweise drei
Unternehmenszukäufen sowie
Rohstoffpreiserhöhungen in Folge der
weltweiten Preissteigerungen und
kleinerer Sondereffekte, liegt die Uzin
Utz Gruppe dennoch gut im Plan und
blickt auf ein positives Geschäftsjahr
2007 zurück. Der Konzern konnte seine
Linie eines langfristigen
Wachstumspfades bestätigen. |
So hat das Unternehmen im letzten
Jahr mehrfach kompetente Verstärkung
bekommen: Mit der Übernahme der Hermann
Frank GmbH & Co. KG, Oberderdingen,
einem alteingesessenen
Premium-Parkettschleifmaschinen-Hersteller,
rundet die Uzin Utz AG ihr
Angebotsspektrum in punkto Neuverlegung,
Renovierung und Werterhaltung von
Bodenbelägen und Parkett erneut ab.
Die RZ Chemie GmbH und die Genial
Produkte GmbH mit Sitz in Meckenheim bei
Bonn sind feste Größen im Bereich
Reinigungs- und Pflegesysteme für alle
Arten von Boden-belägen und verfügen über
langjährige Erfahrung in der Entwicklung
und Herstellung ihrer Produkte. Sie
wurden im Dezember 2007 erworben.
Die Uzin Utz Gruppe ist überzeugt,
sich durch die Übernah-men weiter
erfolgreich am Markt aufzustellen. So
bedeuten sie einen weiteren Meilenstein
in der Strategie der letzten Jahre: Die
Sortimentspalette durch die Akquisition
von Firmen zu erweitern, die mit hohem
technischen Know-how, innovativen
Produkten und anerkannter Qualität in
das Gesamtunternehmensbild passen. Sie
alle ergänzen so das besondere Portfolio
der Unternehmensgruppe optimal.
Bodenkompetenz für alle Anforderungen zu
bieten.
Der Konsolidierungskreis wurde
prägnant erweitert: Neben der Hermann
Frank GmbH & Co. KG und der RZ Chemie
und Genial GmbH wurden auch die Ende
2006 in den USA gegründeten
Vertriebsgesellschaften UFLOOR Systems
Inc. & Utz Inc. in den Konzernabschluss
einbezogen.
Auch die Zahl der Mitarbeiter ist
gestiegen: Ende 2007 waren 790
Mitarbeiter bei der Uzin Utz Gruppe
beschäftigt – das sind 84 mehr als noch
im Jahr zuvor. Rund die Hälfte des
Arbeitsplatz-Anstiegs entfiel dabei auf
die neu konsolidierten Gesellschaften.
504 Mitarbeiter waren im Inland, 286
Mitarbeiter im Ausland für den Konzern
tätig. Zusätzlich wurde 38 jungen
Menschen eine Ausbildung ermöglicht. So
wurde die AG in 2007 als vorbildlicher
Ausbildungsbetrieb durch die IHK Ulm
sowie vom Arbeitgeberverband Chemie für
„besondere Ausbildungsleistungen“
ausgezeichnet. Die Personalkosten
stiegen infolge der Tariferhöhungen und
Neukonsolidierungen von 35,6 Mio. auf
39,0 Mio. Euro an, wobei der Anteil der
Personalkosten an der Gesamtleistung im
Konzern mit 23,1 Prozent (23,4) im
Vergleich zum Vorjahr sank.
Der Materialaufwand stieg von 66,2
Mio. Euro auf 75,8 Mio. Euro an.
Vorstandschef Dr. H. Werner Utz ist
für das Gesamtjahr 2008 zuversichtlich,
die erreichten Werte erneut übertreffen
zu können: „Vor dem Hintergrund des zu
erwartenden Wirtschaftswachstums für
2008 und der positiven Entwicklungen im
Jahr 2007 blickt der Konzern unverändert
optimistisch in die Zukunft, allerdings
immer mit der gebotenen Vorsicht
angesichts nicht vorhersehbarer
wirtschaftlicher Entwicklungen. In den
kommenden zwei Jahren halten wir eine
Steigerung des Umsatzes bei
gleichzeitiger entsprechender
Ertragssteigerung bis auf rund 200 Mio.
Euro für erreichbar und betrachten dies
als unser Ziel. Die
Organisationsstruktur für diese Zuwächse
haben wir bereits geschaffen. Dabei
achten wir sehr darauf, dass jedes
Wachstum auch profitabel sein muss.
Umsatzsteigerungen, die beim Ergebnis
nichts bringen oder es sogar belasten
könnten, akzeptieren wir nicht.“
Für 2007 wird der Hauptversammlung
wiederum eine Dividende von 0,90 Euro je
Stückaktie vorgeschlagen.
„Damit knüpfen wir ohne jede
Einschränkung an unsere Strategie der
letzten Jahre an, unsere Aktionäre mit
einer hohen Ausschüttung am Erfolg des
Unternehmens teilhaben zu lassen. Diese
aktionärsfreundliche Politik haben wir
in äußerst schweren Jahren
durchgehalten, und wir werden sie weiter
führen“, betonte Utz.
Die Gesamtausschüttung würde sich
damit auf 3,8 Mio. Euro belaufen. |