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Ulm, Februar 2006 Nach knapp zweijähriger
Bauzeit ist in Magdeburg in der Nähe des gotischen Doms die
"Grüne Zitadelle" eröffnet worden. Sie ist das letzte von
Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) konzipierte Bauwerk.
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In dem Gebäude in Pink mit begrüntem Dach befinden sich unter
anderem 55 Wohnungen, ein Hotel sowie mehrere Geschäfte. Zudem
soll in der "Zitadelle"
voraussichtlich Anfang 2006 ein Kindergarten einziehen.
Außerdem wird im Untergeschoss ein Ausstel- |
lungs- und Galeriebereich
einer ständigen Ausstellung mit Hundertwasserexponaten und einer
Baudokumentation entstehen. Höchstes Gebäudeteil ist ein
"Spiralturm" mit 33 Metern.
Mit der "Grünen Zitadelle" von Magdeburg wollte der vor sechs
Jahren verstorbene Hundertwasser eine "Oase für Menschlichkeit
und Natur in einem Meer von rationellen Häusern" schaffen und an
die Festungsgeschichte Magdeburgs erinnern.
Das steckt dahinter | Die Hundertwasser-Philosophie
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Die künstlerische Philosophie von Friedensreich Hundert-wasser
besteht in erster Linie aus dem Weglassen gerader Linien und der
konsequenten Absage an die Geometrie. |
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Mit einer kompletten Dachbewaldung, insgesamt 900 Fenstern
mit etwa 300 Fenstertypen für die Wohnungen, fünf Türmen,
unzähligen Formen von Geländern, Bögen, Türen, Säulen und
scheinbar ausgetretenen Treppenstufen hat Friedensreich
Hundertwasser so eine grüne Oase für die Mitte der
Landeshauptstadt entworfen. Das Haus hat durch seine
außergewöhnliche Farbgebung, die roten unregelmäßigen
Backsteinbänder und die bewaldeten Dächer ein unverwechselbares
Erscheinungsbild.
"Die Grüne Zitadelle von
Magdeburg ist ein Gebäude, das sich traditionsgebunden mit einer
gewissen Strenge perfekt in die Umgebung des Domplatzes
eingefügt und dennoch revolutionär und innovativ ist, weil es in
die Zukunft weist, in der die Natur und die Träume des Menschen
wieder einen Stellenwert erhalten. Ein Haus, auf das Magdeburg
stolz sein wird." (Friedensreich Hundertwasser 1999)
Vorgehensweise
Durch die individuelle Bauweise des gesamten Objekts wurden
an die Verleger der Firma Kupfer und Koch aus Magdeburg
besonders hohe Anforderungen gestellt –
denn kein Raum gleicht dem anderen.
So kamen im Hotel, im Kindergarten und auf verschiedenen
Gewerbeflächen für die Bodenbelagsarbeiten allesamt
Verlegesysteme von Uzin zum Einsatz.
Verklebung Teppichböden: 1.000 Quadratmeter Hotel
Im Hotel sollten 1.000 Quadratmeter Teppichboden der Marke
Infloor verlegt werden. Um eine optimale Haftung für die später
aufzutragende
Spachtelmasse NC 160 und eine ausreichende
Staubbindung zu erzielen, wurden sämtliche Untergründe mit der
gebrauchsfertigen
Universalgrundierung PE 360 von Uzin
vorgestrichen. Dieser wasserhaltige, lösemittelfreie und sehr
gut eindringende Dispersionsvorstrich eignet sich speziell vor
dem Spachteln von Zementspachtelmassen und wirkt
haftungsverbessernd – auch für den
späteren Dispersionsklebstoff.
Mit einer Schaumwalze satt aufgetragen, entsteht ein wasser- und
alkalibeständiger Schutzfilm.
PE 360 ist extrem feinteilig und
haftstark. Der gebrauchsfertige, schnell trocknende Dispersionsvorstrich kommt bei saugfähigen Untergründen wie
beispielsweise Zementestrichen, Beton, Keramik, Naturstein sowie
Gipsuntergründen zum Einsatz.
PE 360 schützt
feuchtigkeitsempfindliche Untergründe vor dem Wasser der
nachfolgenden
Spachtelmasse NC 160 Ökoline.
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NC 160 Ökoline ist eine selbstverlaufende
Zement-Bodenausgleichsmasse, die sich zum Spachteln, Glätten,
Nivellieren und Auffüttern von Untergründen im Innen-bereich für
Schichtdicken bis 10 Millimeter eignet. Sie kommt im stark
beanspruchten Gewerbebereich zum Einsatz. Nach entsprechender
Trocknungszeit (ein Tag pro drei Millimeter Schichtdicke) wurde
die gespachtelte Fläche nochmals abgeschliffen, um die
Oberflächengüte und die Saugfähigkeit zu erhöhen.
Die Grundierung und die Spachtelmasse wurde auch im Kindergarten
und auf den Gewerbeflächen verwendet –
verlegt wurden hier allerdings Linoleumböden.
Bei der Verlegung des Teppichbodens entschied sich das
Verlegerteam für den extrem klebestarken und sehr emissionsarmen
Dispersionsklebstoff UZ 90 Ökoline.
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Dank seines kräftigen Fadenbildes lässt sich der Klebstoff
schnell und sicher verarbeiten. Die hohe Füllkraft reduziert
den Verbrauch im Vergleich zu herkömmlichen
Dispersionsklebstoffen um nahezu 30 Prozent.
UZ 90 verfügt
über eine sehr hohe |
Anfangshaftung, ohne die Endfestigkeit nachteilig zu
beeinflussen.Verklebung Linoleumböden: 600 Quadratmeter Kindergarten
und 2.000 Quadratmeter Gewerbeflächen
Die Linoleumböden im Kindergarten und auf den Gewerbeflächen
wurden mit dem
Universal-Linoklebstoff Uzin LE 44 Ökoline
verlegt. Der sehr emissionsarme Dispersionsklebstoff hat eine
harte Klebstoffriefe und ist somit ideal für Linoleumbeläge mit
unterschiedlicher Maßbeständigkeit. Er eignet sich für eine
erhöhte Beanspruchung im Gewerbe- und Objektbereich, ist sehr
gut verstreichbar und verfügt über eine kurze Ablüftezeit.
Verlegerfirma Kupfer und Koch aus Magdeburg
Mit einem breiten Leistungangebot bietet die Firma Kupfer
und Koch die komplette Betreuung rund um das Verlegen von
textilen und elastischen Bodenbelägen, Parkett, Laminat und
Kork.
Als eines der ältesten Magdeburger Unternehmen wurde die
Firma 1851 als Lackfabrik gegründet und ist seit 15 Jahren
ein Fußboden-Verleger-betrieb. |
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Zur Zeit arbeiten bei Kupfer und Koch insgesamt 18 Mitarbeiter.
Zu den Referenzen gehören namhafte Objekte im privaten und
öffentlichen Bereich, wie beispielsweise die Landesregierung
Sachsen-Anhalt und der Mitteldeutsche Rundfunk in Halle. Ulrike Juza
Uzin Utz Unternehmenskommunikation
Telefon +49 (0)731 4097-303
Telefax +49 (0)731 4097-108
E-Mail
ulrike.juza@uzin-utz.com |